Wir wissen, wie viel Ihnen als Angehöriger auf den Schultern lastet. Sie organisieren, beobachten, entscheiden mit, fragen sich, ob Sie alles richtig machen und funktionieren einfach, auch dann, wenn Sie an Ihre Grenzen kommen und selbst kaum noch Kraft haben.
Damit Sie sich nicht verlieren und Ihre Bedürfnisse ausblenden, greifen wir Ihnen unter die Arme. Wir erklären verständlich den Ablauf, was zu tun ist, beantworten Fragen und beziehen Sie als Angehöriger so weit ein, wie es für Sie und die Familie passend und gewünscht ist.
Denn niemand muss diese Situation allein durchstehen.
Sie bekommen von uns eine klare Anleitung, wie Sie zum Beispiel Medikamente verabreichen. Niemand erwartet von Ihnen, dass Sie das aus dem Stegreif beherrschen.
Unsicherheit bei den Medikamenten ist einer der häufigsten Gründe, warum Angehörige uns anrufen. Das ist völlig richtig so.
Sie dürfen auch an sich denken. Das klingt vielleicht gerade unmöglich. Aber die Pflege eines kranken Menschen kann emotional und physisch auf Dauer sehr auslaugend sein. Damit Ihre Kraftspeicher voll sind, ist es wichtig, sich Zeit für sich selbst zu nehmen. Eine halbe Stunde an der frischen Luft. Ein Anruf bei einem Freund. Ein Moment, in dem gerade nichts von Ihnen verlangt wird und Sie einfach das tun können, was Ihnen gerade gut tut.
Wenn Sie merken, dass es zu viel wird, sagen Sie es uns. Wir finden passende Lösungen, die Sie bei der Pflege und Betreuung des geliebten Menschen entlasten.
Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht. Zwei Begriffe, die im Raum stehen, sobald jemand schwer krank ist, und die viele verunsichern. Beides klingt bürokratisch, ist aber vor allem eins: eine Entlastung. Es nimmt Ihnen im Ernstfall die Last, raten zu müssen, was der andere gewollt hätte. Wenn Sie Fragen dazu haben, helfen wir Ihnen gerne, sich zu orientieren.
Eine Patientenverfügung hält fest, welche medizinische Behandlung sich ein Mensch wünscht, falls er das später nicht mehr selbst sagen kann.
Eine Vorsorgevollmacht bestimmt, wer in diesem Fall in seinem Sinne entscheiden darf.
Bei der Aufnahme erstellen wir gemeinsam mit Ihnen einen Notfallbogen mit den wichtigsten Informationen: Diagnosen, Medikamente, der Wille der Patientin oder des Patienten und unsere Rufnummer. Er wird gut sichtbar in der Wohnung hinterlegt, damit in dringlichen Situationen schnell klar ist, was zu tun ist.
Hier sind häufige Fragen, die die meisten Angehörigen beschäftigen.
Bei einer unheilbaren Erkrankung können körperliche und emotionale Veränderungen auftreten, die Angehörige sehr verunsichern: mehr Müdigkeit, weniger Appetit, Unruhe, Atemnot, Schmerzen oder ein verändertes Verhalten.
Es kann beängstigend aussehen, muss aber nicht automatisch ein Notfall sein. Sie müssen diese Situationen nicht allein einschätzen. Wir besprechen mit Ihnen, worauf Sie achten können, was zu erwarten ist und wann Sie uns kontaktieren sollten.
Die Situation kann sich von einem auf den anderen Moment komplett verändern: Schmerzen können stärker werden oder die Atemnot nimmt plötzlich zu. Hier ist es wichtig, einen klaren Plan zu haben. Unser Team bereitet Sie frühzeitig darauf vor und greift Ihnen unter die Arme.
Auch über die letzte Lebensphase sprechen wir mit Ihnen. Manche Menschen möchten genau wissen, was auf sie zukommen kann. Andere möchten nur das Nötigste erfahren. Wir sind da, geben Orientierung und sorgen für eine Versorgung, die medizinisch sicher, gut abgestimmt und menschlich nah bleibt.
Abschiednehmen beginnt lange vor dem Abschied und hört nicht mit ihm auf. Was dabei auf Sie zukommt, steht im Abschnitt Abschiednehmen und Trauer auf der Seite Unsere Versorgung.
Rufen Sie uns an oder melden Sie sich online an. Wir hören zu und sagen Ihnen, wie wir Sie unterstützen können.